ITS Therapiemodul Objektwahrnehmung

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Das Modul Objektwahrnehmung kann eingesetzt werden bei Störungen des Erkennens und Unterscheidens visuell dargestellter Objekte. Es enthält Aufgaben zum Training der Beachtung von Formelementen, der Differenzierung ähnlicher Formen, des Erkennens unterschiedlicher Darstellungsmodi und der semantischen Organisation visuell vorgegebener Gegenstände.

Die Aufgaben können eingesetzt werden bei Störungen des visuellen Erkennens und Identifizierens, bei herabgesetzter Differenzierungsfähigkeit für visuelle Formen, bei apperzeptiver oder assoziativer Objektagnosie.

Stichpunkte


Hier finden Sie eine systematische Zuordnung der Aufgabentypen des Moduls zu den Teilleistungsstörungen.


Einige Beispielaufgaben
Um die Bilder zu vergrößern, bitte eines der Aufgabenbilder anklicken.
Aufgabenbild Objektwahrnehmung A(1)

Objektwahrnehmung A (1)

Der Allgemeine Aufgabenablauf besteht darin, zwei auf dem Bildschirm dargestellte Bilder hinsichtlich Gleichheit-Ungleichheit zu beurteilen. Die Aufgabe umfasst 14 Ebenen.
Auf den ersten Ebenen handelt es sich um einfache, flächige, geschlossene geometrische Formen, bei denen es um die Figur-Grund-Unterscheidung geht. Die geometrischen Formen werden von Schwierigkeitsstufe zu Schwierigkeitsstufe komplexer.

Aufgabenbild Objektwahrnehmung A(2)

Objektwahrnehmung A (2)

Auf den nächsten Ebenen werden Formen präsentiert, die neben der Kontur auch eine Binnenstruktur aufweisen.
Auch diese Formen werden von Stufe zu Stufe komplexer.

Aufgabenbild Objektwahrnehmung A(3)

Objektwahrnehmung A (3)

Bei den letzten Ebenen werden Zeichnungen von realen Gegenständen verwendet (Fahrzeuge, Werkzeuge, Pflanzen und Tiere), wobei sich die Bilder von Ebene zu Ebene immer ähnlicher werden und es so immer mehr auf die Beachtung der Details ankommt.

Aufgabenbild Objektwahrnehmung B(1)

Objektwahrnehmung B (1)

Diese Aufgabe schließt an Objektwahrnehmung A an. Gefragt ist hier nicht die Gleichheit der Bilder, sondern der Patient soll erkennen, ob es sich bei den beiden Darstellungen um dieselben Objekte handelt.
Die Aufgabe beinhaltet 7 Ebenen, in denen Größe, Lage und Perspektive der Gegenstände variiert wird. Gefragt ist nach der Objektkonstanz.
Auf den ersten beiden Ebenen werden die Objekte in unterschiedlicher Größe dargestellt

Aufgabenbild Objektwahrnehmung B(2)

Objektwahrnehmung B (2)

Auf Eben 3 ändert sich die Lage, auf Ebene 4 wird die Perspektive variiert.
Auf den Ebenen 5, 6 und 7 werden die Variationsmöglichkeiten gemeinsam verwendet (Größe und Perspektive, Lage und Perspektive, Größe und Lage und Perspektive).

Aufgabenbild Objektwahrnehmung C(1)

Objektwahrnehmung C (1)

Bei dieser Aufgabe geht es um das Erkennen, Identifizieren und sprachliche Benennen von Gegenständen.
Auf 6 Schwierigkeitsstufen sollen die passende Tätigkeitsbezeichnungen zu den Fotos gefunden werden.
Auf der ersten Schwierigkeitsstufe wird nur ein Foto präsentiert und die Objekte sind freigestellt, ohne Hintergrund.

Aufgabenbild Objektwahrnehmung C(2)

Objektwahrnehmung C (2)

Auf der letzten Schwierigkeitsstufe werden Fotos mit Hintergrund verwendet.
Um ein Objekt erkennen zu können muss es der Patient zuerst als Figur mental aus dem Hintergrund herauslösen.

Aufgabenbild Objektwahrnehmung D(1)

Objektwahrnehmung D (1)

Bei der letzten Aufgabe geht es um das Erkennen, Identifizieren und sprachliche Benennen von Gegenständen.
Auf 6 Ebenen sollen Fotos von Objekten sprachlicheBegriffe zugeordnet werden.
Auf der ersten Schwierigkeitsstufe wird nur ein Foto präsentiert und die Objekte sind freigestellt, ohne Hintergrund.

Aufgabenbild Objektwahrnehmung D(2)

Objektwahrnehmung D (2)

In den folgenden Schwierigkeitsstufen werden 3 Bilder angezeigt, denen 3 Begriffe zuzuordnen sind.
Auf den mittleren Schwierigkeitsstufen werden 3 Fotos mit Hintergrund verwendet.
Die gefragten Begriffe haben keinen gemeinsamen semantischen Kontext.

Aufgabenbild Objektwahrnehmung D(3)

Objektwahrnehmung D (3)

Auf der letzten Schwierigkeitsstufe werden 3 Fotos mit Hintergrund verwendet.
Die gefragten Begriffe haben einen gemeinsamen semantischen Kontext.

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